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Es geht voran!

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In den letzten zwei Wochen ist so viel passiert, dass ich gar nicht dazu gekommen bin meine News zu aktualisieren!

Irgendwie wollte ich auch meine ersten Laufschritte für mich selber verarbeiten und fühlen! Nun sind die ersten Laufschritte gemacht und heute auch zum ersten Mal im Jahr an der frischen Luft! Mein erster Lauftag hätte nicht besser sein können…. Der Boden war weich und ab und zu schaute auch schon die Sonne vorbei und begleitete mich durch den Wald! Tja, mein Tempo war nicht wirklich schnell, aber das steht auch noch nicht im Vordergrund. Ich bin einfach nur froh wieder halbwegs schmerzfrei zu laufen und zu fühlen, dass es von Tag zu Tag besser geht!  Der Bruch ist so gut verheilt, dass jetzt nichts mehr passieren kann! Viel Wert muss ich aber in der nächsten Zeit auf Fußkräftigung und Gymnastik legen. Auch die linke Wade weiß noch nicht so recht was  mit dem Laufen  anzufangen, da ich den Fuß schon sehr ruhig gestellt habe! Also Dehnen, Kräftigen, Dehnen!
Letzte Woche war ich dann auch bei meinem Einlagenspezialisten aus Dillenburg, der mir vorerst noch eine Karbon-Einlage für den linken Fuß verpasst hat, damit der Mittelfuß noch nicht die komplette Belastung tragen muss. Am Dienstag geht es dann nach Köln zur Sporthochschule, wo ich eine umfassende Laufanalyse machen werde um zu schauen, wie ich mit den Einlagen zurecht komme und um Folgeverletzungen zu vermeiden. Wahrscheinlich war auch indirekt mein Hallux Valgus Mitverursacher  meiner Überlastung im linken Fuß, da ich immer mehr mein gesamtes Gewicht auf den  Außenfuß verlagert habe. Aber allen Mutmaßungen zum Trotz wird der Sache nun in Köln auf den Grund gegangen.  
Dann geht es vorerst zum letzten Mal nach Herxheim zur Reha! Wobei Reha eigentlich nie der richtige Ausdruck war, da ich sehr viel alternativ trainiert habe. Ich werde die Leute natürlich total vermissen, da man sich in fast zwei Monaten schon sehr an alle gewöhnt hat!
Alle haben sich so bemüht, das Beste aus der Situation für mich zu machen und ich denke, wir sind alle gespannt, wie ich das, was ich dazugelernt habe, umsetzen werde und wie es sich auf mein Laufen auswirkt. Da ich ja viel Kraft gemacht habe, kam ich mir am Dienstag bei meinen ersten 5 Km auf dem Laufband auch vor wie ein Preisboxer, was sich aber bis heute zum Glück schon wieder relativiert hat.  Auch die Zusammenarbeit mit einer Psychologin hat einige Früchte getragen und es wird sich in Zukunft noch einmal eine Besonderheit in meinem Umfeld ergeben, aber dazu in den nächsten Wochen mehr!
Ich denke aber, dass der Kontakt nie abrechen wird, da die Bedingungen in dem Reha-Zentrum einfach erste Sahne sind und ich bestimmt noch des Öfteren dort meine Zelte aufschlagen werde um dort zu  trainieren.
Mein erstes  Ziel ist es in drei Wochen mit der Trainingsgruppe von Wolfgang Heinig nach Kenia zu fliegen um dort ins Grundlagen-Training einzusteigen! Und es sieht so aus, als könnte ich es schaffen. Zuvor findet natürlich eine Leistungsdiagnostik in Leipzig statt, dass ich dort auch nicht zu schnell laufe! Der Vorteil an der Höhe wird aber für mich sein, dass ich bei niedrigeren Geschwindigkeiten den gleichen Effekt erzielen kann, wie als wenn ich unten schneller laufe. Und mein Fuß wird sich erstmal noch über moderates Tempo freuen.  Mein Physio Walter Dielmann wird auch alles dafür tun, dass meine restlichen Knochen mitmachen und dann bereit sind für mehr.
Wer nächste Woche Sonntag, am 26.02.12  vielleicht in der Gegend von Siegen ist, kann mich gerne auf der Gesundheitsmesse in der Siegerlandhalle besuchen. Dort bin ich für meinen Sponsor Bauerfeind von 14 – 17 Uhr anzutreffen!
Ich freue mich auf Euch und wünsche Euch eine gute Woche!

Mocki

Langsam wieder auf zwei Beinen

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Genau 5 Wochen habe ich keinen Meter mehr gelaufen und so langsam kribbelt es schon ohne Ende in meinen Beinen….!

Aber ich habe auch noch Glück im Unglück, da ich sehr viel alternativ machen kann und so fühlt man sich nicht ganz so schlecht. Ein wenig zugenommen habe ich auch in der letzten Zeit, aber das sind eher Muskeln, die meine Fettprozente schon purzeln haben lassen.
Nächste Woche steht nun endlich ein MRT an, wo geschaut wird, ob der Bruch schon so weit verheilt ist, dass ich ohne Risiko wieder laufen kann und dann nach und nach meine Laufeinheiten steigern und intensivieren kann.
Letzte Woche haben wir den Fuß schon einmal geröntgt und man konnte erkennen, dass der Heilungsprozess voll im Gange ist.
Inzwischen habe ich auch einen sehr guten Tages-Rhythmus gefunden, der wie folgt aussieht!
7 Uhr Aufstehen, dann lecker frühstücken, meist esse ich Haferflocken mit Quark und Früchten. Zurzeit ist mein Eiweiß-Bedarf sehr groß, da ich ja jeden Tag 75 min Kraft-Training mache und es auch gut für den Heilungsprozess des Knochens wichtig ist. Dann geht es auf zum Reha-Zentrum, wo ich um 8:30 bis 9 Uhr in der Magnetfeldrolle liege. Meist überkommt mich dann auch noch mal ein wenig Müdigkeit und ich schlafe in der Zeit noch mal. Dann geht es direkt in die Höhenkammer, wo ich meistens so 90 min von 2500m bis 3000m auf dem Spinning-Bike radel, was das Zeug hält! Montags steht ein langes Programm auf dem Plan, wo ich 4x12min mit 3 min Pause fahre, Mittwoch wird dann ein wenig die Schnelligkeit angesprochen, wo 20x1min-Intervalle mit 1min Pause auf dem Plan stehen, Freitag ist dann die Abschlusseinheit mit 15x3min und 2min Pause! Nachmittags gegen 16:30 Uhr steht dann immer die zweite Ausdauereinheit an, wo es entweder zum Aqua-Joggen ins Bewegungsbad geht oder noch mal in die Höhenkammer zum lockeren Radeln! Dienstags und donnerstags ist dann morgens eine ruhige lange Einheit in der Kammer! Manchmal habe ich dann kurz vor Mittag noch eine Yoga-Stunde oder Progressive Muskelentspannung, wo ich ganz schön runter komme. Mittags gibt es dann immer leckeres frisches Essen und dann geht es um 13 – 14 Uhr in die Salzgrotte zum Mittagsschlaf. Danach steht dann direkt der Kraftblock auf dem Programm, wo ich einen sehr engagierten Trainer habe und ich so langsam von den Geräten wegkomme und mehr freie Übungen machen kann! Da mein Fuß immer besser wird, werden wir die nächsten zwei Wochen auch mehr Gleichgewichtsübungen einbauen. Meinen Tag beende ich dann noch mit 40 min Dehnen oder einem Kurs. Zusätzlich werde ich natürlich auch physiotherapeutisch betreut, so dass ich abends das Zentrum erst gegen 19:30 Uhr verlasse und dann abends nach einem leckeren Essen im Hotel „Zur Krone“ nur noch müde und geschafft ins Bett falle.
Freitagmittag geht es dann nachhause, wo ich dann auch nur eine Einheit am Wochenende mache. Ich bin dann auch so kaputt von der intensiven Woche, dass es auch ein Fehler wäre seinem Körper nicht mal die nötige Ruhe zu geben.
Gestern war ich dann noch mit meinem Bruder Markus in Frankfurt auf einem Seminar von Polar, was sehr informativ war. Mein täglicher Begleiter ist ja die RS 800CX und auch ich habe viele wertvolle Funktionen noch nicht angewendet, was sich natürlich jetzt ändern wird und mein Training noch zusätzlich unterstützten und bereichern kann.
Drückt mir die Daumen, dass das MRT-Ergebnis gut wird und dann geht es mit viel Kraft und mentaler Stärke in die Vorbereitung auf Olympia!

Bis bald
Eure Mocki

Reha in Herxheim

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Zwei Wochen sind jetzt mittlerweile vergangen seit ich keinen Laufschritt mehr gemacht habe. Es kommt mir aber irgendwie viel länger vor, was vielleicht auch daran liegt, dass in den letzten zwei Wochen unheimlich viel passiert ist.

So befinde ich mich nun schon seit einer Woche in Herxheim im Reha-Zentrum von Johannes Eisinger, der früher selbst ein begabter Läufer war und eine 3000m-Bestzeit von 7:59 min vorzuweisen hat. Der Kontakt entstand durch meinen ehemaligen Bundestrainer Lothar Hirsch und ich zögerte nicht einen Moment das Angebot anzunehmen und letzen Montag ging es dann los! Ich werde mindestens noch 3 Wochen unter der Woche vor Ort sein und hoffentlich auch dort wieder meine ersten Laufschritte machen.
Hier findet man einfach alles, was das Sportlerherz begehrt, deshalb kann ich mir auch vorstellen hier noch ein Aufbau-Trainingslager dranzuhängen! Bewegungsbad zum Aqua-Joggen, Höhenkammer, die ich gerade leider nur zum Fahrrad fahren nutzen kann, Kraft-Training unter super Anleitung, Yoga-Kurse, Magnetfeldtherapie und vieles mehr! Meine Tage vergehen wie im Flug und jeden Tag nutze ich, um an meinen Schwächen, die überwiegend im Kraft-Bereich und in der Koordination liegen, zu arbeiten. Ärztlich bin ich auch gut durch Dr. Riedel betreut, der sich direkt um ein Ultraschall-Gerät von smith&nephew gekümmert hat, das zusätzlich meinen Heilungsprozess verkürzen soll.
Und als wenn das nicht schon genug wäre, habe ich noch das Glück, dass ich Gast im Hotel „Zur Krone“ bei Karl-Emil Kuntz dem schnellen Sternekoch, sein darf, welches nur 4 Km vom Reha-Zentrum entfernt ist.
Eine Psychologin ist auch im Reha-Zentrum angestellt und sie war ganz überrascht, dass ich gar nicht so schlecht drauf bin und sehr gut mit der Situation umgehe. Ich mache halt das Beste aus der Situation und sehe dies auch als Chance endlich an meinen Schwächen zu arbeiten. Sonst war mir das Kilometer zählen immer am liebsten. Alles hat seinen Sinn und so starte ich nach einem schönen Wochenende zu hause wieder in eine neue anstrengende Woche in Herxheim.

Bis bald

Eure Mocki

Einmal ist es immer das erste Mal. So wurde ich in 2011 Sportlerin des Jahres im Bundesland Rheinland-Pfalz. Anbei ein Interview in der Sendung Flutlicht vom 15.1.12. Bitte hier klicken. Herzlichen Dank an Alle, die mich hier gewählt haben.


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