
Lauf mit mir die Marathonstrecke!
Berühre die einzelnen Stationen mit der Maus und ich sage Dir, wie ich mich dort fühle und was ich denke.
KM1
Diesen Kilometer darf ich auf keinen Fall zu schnell angehen, sonst habe ich schon zu viel Laktat aufgebaut!
Lieber etwas langsam machen!
Aber die Zuschauer pushen so, und die erste Aufregung fällt ab!
KM4
Jetzt habe ich mich so langsam auf mein Wunschtempo eingependelt! Die Tempo-Macher muss ich leider immer bremsen, für die ist das ja Kindergeburtstag, da sie stärker sind als ich!
KM 9
Die erste Getränkestation ist hinter mir, ich fühle mich sehr gut, aber es ist auch noch verdammt weit!
KM 15
Jetzt fühle ich schon, ob ich mein Tempo halten kann oder nicht, und ob es ein guter Tag wird.
Mach´ dir bitte nicht so viel Gedanken, denke ich!
KM 22
Die Hälfte ist geschafft, noch liege ich auf Kurs-Bestzeit, aber da kann noch so viel passieren und ein paar Tempo-Macher haben sich schon verabschiedet. Genau wie andere Männer, die nicht gerne hinter einer Frau ins Ziel kommen möchten.
KM 24
Hier sind weniger Zuschauer an der Strecke, das tut auch mal gut und ich konzentriere mich!
Bin ich schon müde? Nee, wenn dann nur im Kopf! Weiter positiv denken!
KM 30
Puuh, die berühmte 30 KM-Marke ist passiert, noch 12 KM! Im Training sonst ein Klacks! Ich verdränge das Denken an den Mann mit dem Hammer!
Denke jetzt in Etappen bis zu KM 35! Mein Vater auf dem Fahrrad beruhigt mich und redet mir gut zu!
KM 36
Ab jetzt wird es schwer, hier schaffe ich es selten mein Tempo hoch zu halten , der Tempomacher ist auch müde!
Bei KM 35 habe ich Red Bull mit Wasser getrunken, das gibt mir noch einen Kick für die letzten schweren Kilometer!
KM 39
Das Ziel ist eigentlich so nah, so viel geschafft, aber 3 KM können auf einmal verdammt endlos lang sein!
Der Kopf will noch, aber die Beine haben absolut keine Lust mehr und funktionieren einfach!
Ich brauche Zucker!
KM 40
Immer noch zwei Kilometer, aber die Zuschauer peitschen mich ins Ziel! Schaffe ich das, was ich mir vorgenommen habe???
Meine Vater feuert mich jetzt an, das tut sehr gut!
KM 42,195
Der schönste und aufregendste Moment am Marathon!
Ja, eigentlich die “Erlösung” nach monatelanger Arbeit!
Das Hauptziel gerät erst mal in den Hintergrund, Hauptsache ich bin im Ziel! Erst viel später analysiere ich das Rennen.
Und in diesem Moment sind wir alle gleich – Jeder hat daran gearbeitet sein Ziel zu erreichen! Nachher wird zusammen gefeiert und das ist das Schönste! Wir sind eine verrückte Lauf-Familie!

